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Die in vielen Unternehmen verpönten sogenannten Instant-Messaging-Programme sind besser als ihr Ruf: Die Programme, bei denen sich Computernutzer mittels kleiner, ständig geöffneter Fenster am Computerbildschirm in Echtzeit Textnachrichten zukommen lassen, können sogar zum konzentrierten Arbeiten beitragen, sagen amerikanische Wissenschaftler.
Kritiker sehen in den vor allem auf privaten, aber auch auf vielen Bürorechnern installierten Instant-Messaging-Programmen eine zusätzliche Ursache für Störungen und Unterbrechungen von der eigentlichen Arbeit. Neben Mail, Telefon und dem direkten Gespräch hätten die Nutzer sich auf eine weitere Kommunikationsform einzustellen, was zusätzlich Arbeitszeit und Konzentration raube, argumentieren sie. Das Gegenteil ist der Fall, erklären nun die Wissenschaftler von den Universitäten in Irvine und Columbus: Viele Mitarbeiter in Büros könnten mit Hilfe der Programme unnötige Störungen vermeiden. Bei einer kurzen Frage an den Kollegen beispielsweise ist die Störung durch eine auf dem Computer erscheinende Nachricht geringer als bei einem Anruf oder bei einem persönlichen Besuch am Arbeitsplatz. Auch könne der Mitarbeiter durch gezieltes Abschalten des Programms seinen Kollegen wirkungsvoll signalisieren, dass er vorübergehend nicht erreichbar ist, da er sich gerade auf eine besondere Aufgabe konzentrieren muss. So würden unnötige Störungen vermieden und die Arbeit könne insgesamt effizienter erledigt werden, ziehen die Wissenschaftler Bilanz. Die Forscher stützen ihre Aussagen auf eine Studie an rund neunhundert Büroangestellten. Ulrich Dewald
Die in vielen Unternehmen verpönten sogenannten Instant-Messaging-Programme sind besser als ihr Ruf: Die Programme, bei denen sich Computernutzer mittels kleiner, ständig geöffneter Fenster am Computerbildschirm in Echtzeit Textnachrichten zukommen lassen, können sogar zum konzentrierten Arbeiten beitragen, sagen amerikanische Wissenschaftler.
Kritiker sehen in den vor allem auf privaten, aber auch auf vielen Bürorechnern installierten Instant-Messaging-Programmen eine zusätzliche Ursache für Störungen und Unterbrechungen von der eigentlichen Arbeit. Neben Mail, Telefon und dem direkten Gespräch hätten die Nutzer sich auf eine weitere Kommunikationsform einzustellen, was zusätzlich Arbeitszeit und Konzentration raube, argumentieren sie.
Das Gegenteil ist der Fall, erklären nun die Wissenschaftler von den Universitäten in Irvine und Columbus: Viele Mitarbeiter in Büros könnten mit Hilfe der Programme unnötige Störungen vermeiden. Bei einer kurzen Frage an den Kollegen beispielsweise ist die Störung durch eine auf dem Computer erscheinende Nachricht geringer als bei einem Anruf oder bei einem persönlichen Besuch am Arbeitsplatz. Auch könne der Mitarbeiter durch gezieltes Abschalten des Programms seinen Kollegen wirkungsvoll signalisieren, dass er vorübergehend nicht erreichbar ist, da er sich gerade auf eine besondere Aufgabe konzentrieren muss. So würden unnötige Störungen vermieden und die Arbeit könne insgesamt effizienter erledigt werden, ziehen die Wissenschaftler Bilanz. Die Forscher stützen ihre Aussagen auf eine Studie an rund neunhundert Büroangestellten.
Ulrich Dewald
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